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LESENSWERT
Hier eine Auswahl meiner jüngsten Print-Veröffentlichungen. Mal stehen die Fotos, mal der Text im Vordergrund. Klischees bediene ich auch im reisejournalistischen Bereich nur ungern. Glücklicherweise fallen Berichte über "pittoreske Dörfer" und "malerische Sonnenuntergänge" nur selten an, da ich hauptsächlich im Alpin- und Outdoor-Bereich aktiv bin. Die "blaue Stunde" beim Sonnenaufgang während einer Bergtour in 6.000 Meter Höhe unterschlage ich aber trotzdem nicht...

Ferrata mit Powder - Arlberger Winterklettersteig
(Bergsteiger 02/2012)
Klettersteig im Winter? Ja, auch das gibt es mittlerweile. Am Arlberg oberhalb des Rendl-Skigebietes folgt ein Drahtseil dem Grat hinauf zur Mitterkarspitze. Technisch nicht allzu schwierig, dafür aber in hochalpinem Ambiente - Schnee und Eis tragen dazu bei. Der Lohn des Ganzen: Eine herrliche Skitourenabfahrt durch das Malfontal nach Pettneu. Ein Skitourenschmankerl mit Klettereinlage? Oder ein Klettersteig mit Skiabfahrt als Dreingabe? Das muss jeder selbst entscheiden.
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Eisenharter Wildwuchs - Klettersteige in der Sackgasse?
(DAV-Panorama, August 2011)
Klettersteige boomen. Und Tourismusexperten wittern ihre Chance. So werden allerorten in den Alpen neue Drahtseile auf die Gipfel gezogen. Dagegen ist erst mal nichts zu sagen. Doch nicht immer sind die neuen Anlagen wirklich überzeugend. Deswegen muss die Frage erlaubt sein: Braucht jeder Fremdenverkehrsort seinen eigenen Klettersteig? Vor allem dann, wenn er gerade mal ein paar Schrofenhänge besitzt? Ein kritischer Blick auf die jüngste Entwicklung.
Shisha Pangma auf eigene Faust
(Bergsteiger 05/2011)
"Sportlich, ehrlich, billig" - so hätte das Motto unserer Expedition zur Shisha Pangma (8.027 m) in Tibet lauten können. Ohne fremde Hilfe sollte es auf den Gipfel gehen: Ohne Träger, ohne Sherpas. Auch künstlicher Sauerstoff war bei unserer Besteigung des niedrigsten aller 8000er Tabu. Auf 7.800 Meter Höhe dann der Entschluss zur Umkehr: Zu stark war der Höhenorkan, der uns ins Tal blasen wollte. "Vom Winde verweht" - auch so hätte der Untertitel der vierwöchigen Aktion im Himalaja lauten können.
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Teure Schweiz? - Der ALPIN-Preis-Check!
(ALPIN 05/2011)
Die Schweiz hat den Ruf eines unerschwinglichen Luxusziels. Auch unter Bergsteigern. Aber ist ein Hüttenwochende wirklich teurer als in Österreich, Deutschland oder Italien? Ich habe für das ALPIN-Magazin nachgerechnet.
Das Fazit kurz vorweg: Der Unterschied zu anderen Alpenzielen ist geringer als gedacht - wenn der Franken beim Umrechnungskurs nicht gerade zum Höhenflug ansetzt.
Der ALPIN-Preis-Check für Matratzenlager, Apfelschorle und Käsespätzle.
Zweite Liga? Erste Klasse! - Skihochtouren Berner Alpen
(DAV-Panorama, April 2011)
Es müssen nicht immer die höchsten Gipfel sein: Jungfrau, Mönch oder Aletschhorn bleiben bei unserer Skidurchquerung im Berner Oberland diesmal links liegen. Denn Äbeni Flue, Groß Wannenhorn, Grünegghorn oder Louwitor sind genauso genussreiche Ziele. Abfahrtsspaß garantiert! Doch Wadenstärke und Ausdauer sind angesichts der arktischen Weite und der gigantischen Gletscherflächen in den Bernern allemal gefragt.
Fanes: Schneeschuhtouren in den Dolomiten
(Bergsteiger 03/2011)
Für ambitionierte Tourenskifahrer ist das Gelände fast ein wenig flach. Doch gerade deshalb lässt sich die Südtiroler Fanes-Gruppe mit Schneeschuhen perfekt erkunden. Die Gipfel und Almen rund um Fanes- und Lavarellahütte bieten dem Einsteiger genauso etwas wie dem Routinier. Highlight einer Tourenwoche in der naturbelassenen Region ist sicher die Besteigung des Heiligkreuzkofels über das riesige Fanes-Plateau.
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"Eiskalte Sonneninsel" - Hochtouren im Gran Paradiso
(Bergsteiger 08/2010)
Das obere Aostatal und die Grajischen Alpen bieten ein spannendes Kontrastprogramm. Während man beim Gipfelanstieg auf den einzigen Viertausender des Massivs – den Gran Paradiso – schon mal Schlange stehen muss, warten attraktive Alternativgipfel drum herum mit Naturerleben und Einsamkeit auf. Der Gran Paradiso ist allerdings aus gutem Grund populär: Er ist nämlich ein grandioser Aussichtspunkt oberhalb der Po-Eebene. Magnet im Gebiet außerdem: die Steinbockkolonien.
Trans-Ticino: Mountainbike-Schlaraffenland mit Seeblick
(DAV-Panorama, Juni 2010)
Vom Gotthard nach Lugano - von den Bergen bis zum See. In sechs Fahrtagen führt die Tessin-Radroute über die schönsten Singletrails des Schweizer Kantons. Für MTB-Anfänger ist die Bergradtour allerdings nicht geeignet, denn sie verlangt einiges an technischem Können. Außerdem warten auf den 365 Kilometern fast 10.000 Höhenmeter.
Urner Haute Route - Skitouren vor arktischer Gletscherkulisse
(Reportage in: Bergsteiger, 03/2010)
Im Herzen der Zentralschweiz wartet eine Mehrtagesroute, die es in sich hat. Bei der Skidurchquerung der Urner Alpen ist noch der ganze Alpinist gefragt. Dafür wartet die Gebietstraverse bisweilen mit echter Einsamkeit auf. Eine erlebnisreiche Woche lockt: mit rassigen Pulverabfahrten, anregenden Klettereinlagen und arktisch anmutenden Gletscherebenen.
Eine klare Linie ist auf dem Trip durch das Dreieck zwischen Andermatt, Göschenen und Engelberg nicht vorgegeben. Variationen in Weiß also!

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Miss Hawley: Ein Portrait der Himalaya-Chronistin in Kathmandu
(DAV-Panorama, 01/2010)
Sie selbst hat fast nie einen Schritt in die Berge gemacht. Doch kaum ein Mensch weiß so viel über die höchsten Gipfel der Welt wie Elizabeth Hawley. Seit einem halben Jahrhundert führt die 86-Jährige die Chronik des Himalaya-Alpinismus. Wenn sie einen Gipfelsieg nicht anerkennt, dann gilt er auch nicht.
Anfang der 1960er Jahre ließ sich die Weltreisende in Nepal nieder und konnte so als Journalistin über die Boomzeit der 8000er-Expeditionen berichten. Auch heute muss noch jeder Gipfelaspirant bei ihr antreten.

Neue Monte-Rosa-Hütte: Ein High-Tech-Öko Bau als Vorbild fürs Flachland? (ALPIN-Magazin, 12/2009)
Als "digitale Berghütte" könnte sie Furore machen: Die Neue Monte-Rosa-Hütte am Gornergletscher oberhalb Zermatt. Auf knapp 3.000 Meter liegt sie am höchsten Berg der Schweiz. Das innovative Öko-Haus soll die nötige Energie zu 90 Prozent vor Ort herstellen. Die Beinahe-Energieautarkie wird u.a. durch die Fernsteuerung der Haustechnik über einen Rechner in Zürich möglich. Dabei fließen auch Wetterprognosen und die Reservierungszahlen der bis zu 150 Gäste ein. Der klimarelevante C02-Verbrauch gegenüber der alten Hütte sinkt so um zwei Drittel pro Übernachtung. Die Architekten hoffen jetzt, dass der Demonstrationsbau zum Vorbild für High-Tech-Häuser im Flachland wird.

Rettung für den Helgoländer Hummer
(Reportageseite "Die Welt", 14.01.09)
Damit der Nordseehummer nicht ausstirbt, züchten Meeresbiologen ihn nach. Früher haben sich 100 Fischerfamilien auf Helgoland vom Fang ernähren können. In guten Zeiten gingen 85.000 Stück pro Jahr in die Körbe, heute sind es nur 200 oder 300. Trotz aller Schutzmaßnahmen werden es nicht mehr. Deshalb gibt es das Aufstockungsprogramm der Biologischen Anstalt Helgoland. Und die Forscher suchen auch nach den Gründen, warum der Edelkrebs stirbt. Sind es Klimaveränderungen? Spielt die Isolation von den Artgenossen eine Rolle?

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Der letzte Eisstecher am Chimborazo
(Reportage in: Die Welt, 03.09.2008)
Cuatro Esquinas - ein kleines Dorf an den Hängen des Chimborazo, am höchsten Berg von Ecuador. Jahrhunderte lang hatten die Bewohner dort ein gesichertes Einkommen: In einer Eismine hoch droben am Gletscher haben sie große Eisblöcke gebrochen und sie am nächsten Tag auf dem Markt verkauft – um Fisch zu kühlen, um Fruchtsäfte zu verfeinern. Doch das Handwerk stirbt aus, nur ein Mann quält sich noch bis an den Gletscherrand auf fast 5000 Meter Höhe: Balthasar Ushca. Er ist der Letzte seiner Zunft.

Ist Extrembergsteigen ein Spiel mit dem Tod?
(Die Welt, 09.08.2008)
70.000 Dollar kostet heutzutage das Stück Papier, das es einem siebenköpfigen Team erlaubt, eine Besteigung des welthöchsten Berges - Mount Everest (8.850 m) - von Nepal aus zu versuchen. Hasardeure und Abenteurer sind an seinen Bergflanken unterwegs und probieren, auf den Gipfel zu gelangen. Viele kommen gerade noch mit dem Leben davon und setzen dabei das ihrer Helfer aufs Spiel. Zugleich gehen Profi-Bergsteiger zielstrebig viel schwierigere 8000er-Gipfel an und sind dabei oft erfolgreich. Was macht den Kick aus? Der Alpinautor Folkert Lenz hat den Selbstversuch am achthöchsten Berg der Welt - dem Manaslu (8.163 m) - gewagt.

Aktuelles
PREMIERE: "Shisha Pangma - 8000er auf eigene Faust"

Meine neueste Audiovision über unsere Expedition zum niedrigsten der 14 8000er auf diesem Globus. Bergabenteuer in Tibet und Nepal. Vortrag beim Alpenverein Bremen. 22.02., um 19 Uhr. Handwerks- kammer, Ansgaritorstraße 24.
 
RADIO-TIPP:
"Freeriden - heikler Kick im Tiefschnee?" Ein Szene-Report.

Es sind nicht nur Adrenalin-Junkies, die das Schneevergnügen jenseits gewalzter Skipisten suchen. Immer mehr Wintersportler wollen ihre Ski- oder Snowboardspuren im unberührten Pulver ziehen. Doch allein im vorvergangenen Winter starben in den Alpen 164 Menschen in einer Lawine. Ob Skitouren oder Freeriden: Wedelt der Weiße Tod immer mit?
Mein halbstündiges Sport-Radiofeature lief im Deutschlandradio Kultur als
VORTRÄGE 2012
07.02. Kiel (Ecuador)
10.02. Munster (Klettersteige)
14.02. Hameln (Klettersteige)
15.02. Hannover (Berner Alpen)
16.02. Buchholz (Klettersteige)
20.02. Hildesheim (Klettersteige)
21.02. Osnabrück (Manaslu)
22.02. Bremen (Shisha Pangma)
23.02. Oldenburg (Klettersteige)
24.02. Minden (Klettersteige)
 
RADIO-TIPP: "Himalaja - Wettlauf über den Wolken"

Mein halbstündiges Hörfunk-Feature über unsere Expedition zur Shisha Pangma (8.027 m) in Tibet. Und über das sportliche Treiben an anderen Himalaja-Gipfeln. Es lief bei NDR info in der Reisesendung
Klare Antworten: "Huberbua" Thomas im Interview mit mir

Der Berchtesgadener Extremkletterer Thomas Huber ist mit seiner Multivisionsschau "Im Vakuum der Zeit" durch den Norden getourt. Vorher hat sich der Profi-Alpinist meinen Fragen gestellt. Das vollständige Interview bei klettern.de
"Höhensüchtig"
Das war der Titel der RB-Fernseh-Sendung „Ansich- ten“ am 22.07.2010 . In der zehnminütigen Talkshow habe ich über Extrembergsteigen und natürlich meine jüngsten 8000er-Expeditionen ins Himalaja zum Shisha Pangma berichtet.
Sendung verpasst? Bei
8000er-Traum geplatzt
Mai 2010: Viel fehlte nicht mehr bis zum Gipfel des Shisha Pangma (8.027 m). Aber die nicht enden wollenden Höhen-
stürme des Himalaja haben unser Team am Ende talwärts gepustet. Wie das Expeditionsabenteuer in dünner Luft ausgegangen ist, ist in meinem