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HÖRENSWERT
Hier eine Sammlung ausgewählter - und zum Teil ausgezeichneter - Radiobeiträge von mir zum Nachhören. Reisegeschichten für die Ohren eben. Als Reporter bin ich dabei häufig selbst Akteur oder sogar Protagonist – vor allem, wenn es bergauf geht…

"Berg-Dauer-Lauf": Ein neuer Trend?
(Deutschlandfunk Kultur, 04.06.2017)
Berg- und Cross-Läufe sind wahrlich keine neue Erfindung. Doch als Trail-Running oder „Mountain Running“ erlebt das Ganze gerade eine Renaissance. Warum ist das so populär? Worin liegt die Faszination von Ultra-Wettkämpfen? Einige Antworten gabs im Selbstversuch beim Großglockner-Gletscherwelt-Trail. Und jetzt auch noch Wandern im 24-Stunden-Format? Nicht ultra-hart, dafür ultra-lang? Eine weitere Spurensuche: "Bei den 24-Stunden von Bayern". Wenn Natur und Sport zusammenkommen...
Schweizer Heavy Metal: Der Rigidalstock-Klettersteig
(Bayerischer Rundfunk, 03.06.2017)
Als Aussichtsgipfel hatte der Rigidalstock bei Engelberg schon immer einen guten Namen. Schließlich reicht der Blick vom Alpenhauptkamm bis hinaus zu den Seen und ins Flachland der Zentralschweiz. Als Klettersteiggipfel war der 2595 Meter hohe Berg nicht ganz so berühmt, denn die Ferrata dort hinauf galt als relativ anspruchslos. Das hat sich geändert, seitdem es einen zweiten Steig direkt durch die Westwand gibt. Nun ist eine Rundtour über den Gipfel möglich, die sportlichen Klettersteig-Genuss vom Feinsten bietet.
Antarktis: Von Pinguinfallen und Eiswürfeln
(Deutschlandfunk, 07.05.2017)
Die Antarktis: Ein eisiger Kontinent ohne Leben? Still und abgelegen? Von wegen! Eigentlich erwartet man Weite und Stürme, Abgeschiedenheit und Stille. Doch was da so los ist in der nahezu menschenleeren Landschaft, das überrascht dann doch: Remmidemmi in den Pinguin-Kolonien oder Weddell-Robben, die sich am Strand herumlümmeln. Bergsteiger werden von verschneiten Zacken, die über das Meer ragen, angezogen. Denn der Blick von oben auf die frosterstarrte Landschaft ist überwältigend.

Mount Meru in Tansania: Achtung, Wildtiere!
(Bayerischer Rundfunk, 05.03.2017)
Er steht im wahren Sinne des Wortes im Schatten seines mächtigen Nachbarns, dem Kilimandscharo: der Mount Meru. Dabei müsste sich der 4562 Meter hohe Vulkan-Gipfel wahrlich nicht verstecken, ist er doch der dritthöchste Berg in Tansania. Seine Besteigung gleicht einem Marsch durch den Klimagürtel der Erde: Der Weg führt aus der Savanne und durch den Dschungel hinauf in die alpine Wüste der Gipfelregion. Auf eins sollten Bergwanderer aber tunlichst achten: Dass kein grantiger Kaffernbüffel ihren Weg kreuzt.
Villarrica: Mit Gasmaske und Rodelteller auf den Vulkan
(Bayerischer Rundfunk, 06.11.2016)
Bis in die „Tagesschau“ hatte es der Vulkan Villarrica im Süden von Chile geschafft, als er Anfang März 2015 ausbrach. Seitdem war der 2840 Meter hohe Gipfel oberhalb der Touristenstadt Pucon für Alpinisten gesperrt. Die Vulkanologen hielten den Aufstieg für zu gefährlich. Nun darf man wieder auf den vergletscherten Vulkan klettern, aber nur in Begleitung lokaler Bergführer. Und die stopfen einem neben Eispickel und Steigeisen auch noch Gasmaske und Rodelteller in den Rucksack.

Nepal: Himmlische Pfade in der grünen Hölle
(Bayerischer Rundfunk, 05.11.2016)
Trekking am Fuß der Annapurna: Das bedeutet Bergwandern nicht in der dünnen Luft des Himalajas, sondern im grünen Teil Nepals. Fruchtbares Mittelland mit Bäumen und Terrassenfeldern. Laufen unter einem Blätterdach. Und die grüne Hölle lebt: Bären, Affen, Fasane und Languren kann man hier treffen. Blicke auf die Annapurna-8000er oder den „Fischschwanz-Berg“ Machhrapuchhre sind aber nicht garantiert: Kein Wunder, bei 5000 Millimetern Niederschlag pro Jahr. Und wenn es regnet, dann herrscht Blutegel-Alarm auf den Pfaden.

Dauer-Lauf: Die 24 Stunden von Bayern
(Deutschlandradio Kultur, 10.07.2016)
Ultra-Wandern wird immer beliebter. Einen ganzen Tag lang auf den Beinen zu sein und dabei Dutzende von Kilometern hinter sich zu bringen: Das ist das Konzept der "24 Stunden von Bayern." Genau 444 Starter dürfen sich auf die Strecke machen, die diesmal am Fuße des Karwendelgebirges entlangführte. Von acht bis acht unterwegs, bis die Sohlen glühen. Durch Gewitterfronten, von Hagel beschossen, im Dunklen dann im Stirnlampenlicht. Erst nach dem Frühtau kam die Erlösung: Der Zieleinlauf in Mittenwald.
Ski und Segel gut! Skitouren auf Island
(Bayerischer Rundfunk, 23.04.2016)
Islands Westfjorde mit Tourenski erkunden? Bevor es auf die Bretter geht, muss man auf die Planken. Ein Segelboot wie die "Rembrandt van Rijn" hilft nämlich ungemein auf der zweitgrößten Insel Europas. Der Dreimaster ist so etwas wie ein schwimmendes Basislager, denn viele Startpunkte zu den Gipfeln in dieser zivilisationsfernen Region lassen sich am besten vom Meer aus erreichen. In dem sturmumtosten Landstrich muss man sich also nicht nur als alpinistische Landratte bewähren, sondern auch Seebärenqualitäten mitbringen.
Nepal: Rückkehr in die Normalität
(Deutschlandfunk, 17.01.2016)
Eigentlich scheint alles wie früher: Schrill-schräg musizieren Spielleute in der Königsstadt Patan. Rikschafahrer kurven im Slalom um Schlaglöcher. Motorräder hupen sich freie Bahn. Doch auch, wenn die Nepalesen ihre Traditionsfeste auf der Straße mit Trommeln und Tanzen begehen: Zum Feiern ist manchen nicht zumute. Zu viele Tote, zu viel Zerstörung haben die Erdbeben von 2015 hinterlassen. Doch allmählich erholt sich das Land wieder. Auch die Reisenden kehren zurück in den Himalajastaat. Und das ist bitter nötig.

Keine halbe Sache: Die Breithorn-Traverse
(Bayerischer Rundfunk, 22.08.2015)
Das Breithorn im Wallis: Es macht seinem Namen alle Ehre. Der gesamte Grat vom östlichsten bis zum westlichsten Gipfel des Viertausenders misst nämlich drei Kilometer. Und das bedeutet drei Kilometer Kletterspaß in Firn und Fels. Jedenfalls, wenn man die Gesamtüberschreitung des Berges oberhalb von Zermatt angeht. Beliebter ist allerdings die so genannte „Halb-Traverse“ des Breithorns (4164 m). Gerne wird die spektakuläre Hochtour als Test-Piece für den Hörnligrat am Matterhorn hergenommen.

Das Matterhorn: Der vielleicht schönste Berg der Welt?
(Norddeutscher Rundfunk, 12.07.2015)
Das Matterhorn ist so etwas wie der Archetyp eines Berges. Vier messerscharf erscheinende Grate führen auf den weltberühmten Gipfel. Am 14. Juli 2015 jährte sich seine Erstbesteigung zum 150. Mal. Für viele ist das "Horu" nicht nur ein schlichter Felshaufen, sondern ein Sehnsuchtsort. Jedes Jahr versuchen mehr als 3.000 Menschen, die 4.478 Meter hohe Spitze zu erklettern. Doch ob Laien-Alpinist oder Experte: Nicht alle Aspiranten kommen oben an. Fast 600 Menschen starben schon dort oben. Eine Reportage vom Hörnligrat.

Klettern in Film-Kulisse: Das Riffelhorn
(Bayerischer Rundfunk, 11.07.2015)
Angesichts zahlloser Viertausender ringsherum fällt das Riffelhorn im Wallis gar nicht weiter auf. Dabei bietet der Felsbuckel unterhalb vom Gornergrat feinste Kletterei in bestem Gneis. Und die Szenerie ist so spektakulär, dass die steilen Platten und Aufschwünge schon für Luis Trenkers legendären Film „Der Berg ruft“ als Kulisse herhalten mussten. Der Streifen von 1938 stellt das Drama rund um die Erstbesteigung des Matterhorns nach. Eine Felstour am "Egg" führt zu den Originalschauplätzen der Dreharbeiten.

Gut zu Fuß? - Wandern zwischen Trend und Kommerz
(Deutschlandradio Kultur, 29.03.2015)
Wandern ist in. Und das nicht nur bei „Aktiv-Senioren". Immer mehr Jüngere schnüren die Stiefel und laufen durch Wälder und über Moore oder Almen. Klar, dass das ein Milliardengeschäft ist. Und so heften sich Touristiker, Gastronomen, Schuhhersteller und Ausrüstungsfabrikanten an die Fersen der modernen Wandervögel. Ob 24-Stunden-Läufe, Weit-Wander-Wettbewerbe oder Gesundheitswanderungen und Natur-Erlebnis-Trails: Wandern ist hip! Ein 23-Minuten-Report über eine Sportart zwischen Trend und Kommerz.

Im Schatten der 8000er - Panorama-Biken in Nepal
(Deutschlandfunk, 22.02.2015)
Hängebrücken und schneebedeckte Berge, Tempel und sattgrüne Täler: Das verbinden wohl viele Menschen mit Nepal. Und kennen das vor allem von Trekkingtouren in dem Himalaja-Staat. Doch immer populärer wird es auch in Nepal, sich in den Sattel zu schwingen. Und angesichts der ruppigen Wege ist ein Mountainbike wahrlich nicht die schlechteste Möglichkeit, sich dort fortzubewegen. Das Unterwegssein auf zwei Rädern garantiert auch nahe Begegnungen mit den Menschen. Denn die wissen es zu schätzen, dass auch andere sich schinden.

Warme Gischt: Der Thermalquellensteig von Leukerbad
(Bayerischer Rundfunk, 15.11.2014)
Wer ins schweizerische Wallis nach Leukerbad reist, der kommt an den Thermen nicht vorbei, denn – nomen est omen – die warmen Quellen sind so etwas wie die Existenzberechtigung des Bergdorfes. Selbst wer sich zu den umliegenden Gipfeln aufmacht, der stößt immer wieder auf Spuren des heißen Wassers. Es ist allgegenwärtig in der Landschaft und Leukerbad der größte Thermalbadeort der Alpen. Kein Wunder, dass es hier auch einen Thermalquellen-Steig gibt. Eine Wanderung für Warmduscher!

Gornergletscher-Trek: Lehrpfad zum Klimawandel
(Bayerischer Rundfunk, 09.08.2014)
Der Gornergletscher-Trek von Zermatt zur Monte-Rosa-Hütte ist seit Jahrzehnten eine beliebte Wanderung im Herzen des Wallis und im Angesicht der berühmten Viertausender. Doch immer wieder muss die Route am Fuße des höchsten Schweizer Berges verlegt werden, denn der Gornergletscher schmilzt und schmilzt – wie so viele andere Alpengletscher auch. Mittlerweile sind sogar Leitern nötig, um von den Felsen aufs Eis zu gelangen. Direkter kann man den Klimawandel kaum erleben als auf dieser Tour.

Weitwandern im Norden: Der Harzer Hexen-Stieg
(Deutschlandfunk, 27.04.2014)
Spätestens Johann Wolfgang von Goethe hat in seinem "Faust" den höchsten Harzgipfel, den Brocken, als Blocksberg populär gemacht. Dort sollen Geister und speziell Hexen ihr Unwesen treiben - vor allem in der Walpurgisnacht. Egal, ob man das nun dem ur-deutschen Literaten glaubt oder nicht: Heute erlaubt der Harzer Hexen-Stieg ein ganz neuzeitliches Erlebnis des Mythos. Über mehr als 90 Kilometer führt der Weitwanderweg quer durch das norddeutsche Mittelgebirge. Und an weiterer Historie begegnet einem an diesen Tagen genug.

Elizabeth Hawley: Die Grande Dame des Alpinismus ist 90
(Bayerischer Rundfunk, 09.11.2013)
Kein wirklich großer Höhenbergsteiger kommt um ein Treffen mit ihr herum: Seit über 50 Jahren dokumentiert Elizabeth Hawley in Nepals Hauptstadt Kathmandu die Expeditionen zu den höchsten Bergen der Welt. Sie ist Legende. Sie ist inoffizielle Richterin über Erfolg oder Misserfolg. Das ungeschriebene Gesetz der Extrem-Alpinisten: Erst wenn Miss Hawley sagt, dass Du am Gipfel warst, warst Du wirklich oben. Jetzt ist die Himalaja-Chronistin 90 Jahre alt geworden. Ein Porträt.

Kungsleden in Lappland: Königsweg über Stock und Stein
(Deutschlandfunk, 03.11.2013)
Echte Wildnis – die gibt es in Europa nur noch selten. Im Norden Skandinaviens aber finden sich noch menschenleere Gebiete über Hunderte von Kilometern. Dass die scheinbar wertlose Tundra Lapplands durchaus ein Pfund ist, mit dem Schweden wuchern kann, erkannten schon die Romantiker. Und so hat der Schwedische Touristenverein STF vor über 100 Jahren den so genannten „Kungsleden“ geschaffen – ein fast 800 Kilometer langer Wanderweg. Heute zieht vor allem sein nördlicher Teil Trekker aus aller Welt an.

Der Schönbichl: Bike-Gipfel auf der Loferer Alm
(Bayerischer Rundfunk, 28.09.2013)
Eingeklemmt zwischen Loferer Steinbergen und der Reiter Alpe fließt die Salzburger Saalach in einem tiefen, engen Tal im Pinzgau dahin. Auf den ersten Blick ist das kein ausgewiesenes Gelände, um sich aufs Bergrad zu schwingen. Bei genauerem Hinsehen stellt sich aber heraus, dass hier doch das eine oder andere schöne MTB-Schmankerl zu finden ist. Zum Beispiel eine Tour vom Unkenbach auf den Schönbichl. Ein Rad-Gipfel mit echtem Bergerlebnis. Wer will, der kann sich den Weg von Bernhard Flatscher, Chef vom Friedlwirt in Unken, zeigen lassen.

Die "digitale Berghütte" am Monte Rosa: Vorbild fürs Tal?
(Deutschlandfunk, 29.07.2013)
Die Neue Monte Rosa-Hütte sollte beweisen: Passivhäuser funktionieren auch im Hochgebirge. 90 Prozent seiner Energie könnte das Gebäude vor Ort produzieren: per Solartechnik. Doch mit der Fast-Autarkie ist es noch nicht weit her. Kinderkrankheiten des komplizierten Energiemanagements machen den Forschern seit drei Jahren zu schaffen. Auch, weil doppelt so viele Gäste das Haus am Gletscher besuchten wie gedacht. Unterdessen wird die Berghütte aber zum Vorbild für Öko-High-Tech-Bauten im Flachland.
Verkehrte Welt: Klettersteig bergab an der Mürrenfluh
(Bayerischer Rundfunk, 15.06.2013)
650 Meter Luft unter den Sohlen, das allein wäre schon spektakulär genug. Doch die Via Ferrata zwischen den Almdörfern Mürren und Gimmelwald im Berner Oberland hat noch eine Besonderheit: Meist geht es bergab auf dem Klettersteig. Die dreistündige Tour ist zwar technisch nicht besonders schwierig, aber sie verlangt dem Bergsteiger schon ein wenig psychische Stärke ab. Der Erbauer Martin Schürmann ist Basejumper und springt mit Fallschirmen von hohen Klippen. Vielleicht wollte er sich nur einen einfachen Zugang zu seinen Sprungbrettern im Lauterbrunnental schaffen?

Freeriden - heikler Kick im Tiefschnee?
(Deutschlandradio Kultur, 31.12.2012)
Es sind nicht nur Adrenalin-Junkies und Hard-Core-Brettl-Freaks, die das Schneevergnügen jenseits gewalzter Skipisten suchen. Immer mehr Wintersportler wollen ihre Ski- oder Snowboardspuren im unberührten Pulver ziehen. Doch allein im vorvergangenen Winter starben in den Alpen 164 Menschen in einer Lawine - so viele Sportler wie noch nie. Ob Skitouren oder Freeriden: Der Weiße Tod wedelt immer mit. Aber was macht den Reiz des Freeridens aus? Ist es pure Abenteuerlust? Oder das Naturerlebnis? Eine Spurensuche im Tiefschnee.

Ab in die Senkrechte: Die "Super-Ferrata" am Dachstein
(Deutschlandfunk, 07.10.2012)
Die Südwand des Hohen Dachsteins zieht extreme Felskletterer seit mehr als einem Jahrhundert an. 800 Meter baut sich die imposante Mauer über dem österreichischen Ennstal und Ramsau auf. Doch man muss gar kein Kletterprofi sein, um die gigantische Vertikale durchsteigen zu können. Denn ganz an ihrem Rande schlängelt sich ein Drahtseilweg zum Gipfel empor. Über gut 1200 Höhenmeter zieht sich die "Super-Ferrata" auf den Fast-Dreitausender. Hier entstand vor rund 170 Jahren der wohl erste gesicherte Touristensteig auf einen Gipfel - zumindest in den Nordalpen.

Wett-Weit-Wandern am Polarkreis
(Norddeutscher Rundfunk, 30.09.2012)
Wer in den Bergen Lapplands wandern geht, der sucht meist die Einsamkeit. Wer eher Eigenbrötler ist, der sollte aber Mitte August die schwedische Gebirgstundra meiden. Denn die beginnt zu beben, wenn der „Fjällräven-Classic“ ansteht. Der 110-Kilometer-Lauf ist eine Mischung aus Ultra-Marathon und Volkswandertag mit Schlafsack, Isomatte und Zelt. Die schnellsten Hardcore-Gebirgsjogger brauchen gerade mal 14 Stunden für die Strecke von Nikkaluokta nach Abisko. Der Rest der 2000 Teilnehmer nimmt sich bis zu sieben Tage Zeit für das Wett-Wandern im schwedischen Fjäll.

Im Schatten des Eigers: Der Schwarzhorn-Westgrat
(Bayerischer Rundfunk, 22.09.2012)
Direkt gegenüber bauen sich die Gletscherriesen der Berner Alpen
auf. Doch das Schwarzhorn oberhalb vom schweizerischen Grindelwald ragt aus einer lieblichen Almgegend heraus. Mit 2.928 Metern verfehlt sein Gipfel die Dreitausendermarke zwar knapp. Aber das Schwarzhorn ist der höchste Voralpengipfel der Jungfrau-Region. Über seinen schrofigen Westgrat führt ein Klettersteig. Technisch nicht allzu schwierig. Und dennoch: Die Reihe von Leitern, die man schon von unten in der Wand blinken sieht, führt bei manchem zum Adrenalinstoß. Klettern im Schatten des Eigers.

200 Jahre Jungfrau-Besteigung: Besuch bei „Madame Meyer“
(Deutschlandfunk, 31.07.2011)
Die Jungfrau in den schweizerischen Berner Alpen: Die nahe gelegene Eiger-Nordwand stiehlt ihr immer ein bisschen die Schau. Dabei sind die Westabstürze der Jungfrau ins Lauterbrunnental mit über drei Kilometer Tiefe mindestens genauso imposant. Und der Gipfel war der erste 4000er der Schweiz, auf den ein Mensch seinen Fuß setzte. Vor 200 Jahren – am 3. August 1811 – standen Johann Rudolf Meyer und sein Bruder Hieronymus auf der Spitze. Jetzt also ein neuzeitlicher Besuch bei der alten "Madame Meyer".

Tibet: Wettrennen über den Wolken
(Norddeutscher Rundfunk, 07.11.2010)
Die höchsten Gipfel der Erde liegen im Himalaja. Sie sind für manche Bergsteiger zum schlichten Siegertreppchen verkommen. Ein Wettrennen liefern sich dort oben Männer und Frauen aus vielen Nationen. Wer ist der Schnellste, wer sammelt die meisten Gipfel, wer stellt den nächsten Rekord auf? Doch in der Achttausenderwelt ist auch eine private Expedition aus Deutschland unterwegs. Sie will auf die Shisha Pangma (8.027 m) steigen. Auf eigene Faust, ohne Lastenträger, ohne künstlichen Sauerstoff. Folkert Lenz hat das Team in Tibet begleitet.

Bayern: Herbstradeln in Dreiländereck und Sonnenwald
(Bayerischer Rundfunk, 24.10.2010)
Der Sonnenwald: Er führt als Radler-Destination noch ein Schattendasein. Doch das Areal im ostbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau mausert sich zum Mountainbike-Revier. In dem Gebiet an den Ausläufern des Bayerischen Waldes finden auch Trekkingradler und sportlichere Zweiradfans zahllose Möglichkeiten, den Drahtesel auszureiten. Eine Testfahrt im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und Tschechien.

Himalaja: Wettlauf in dünner Luft
(Deutschlandradio Kultur, 22.08.2010)
Es war eine Saison der Superlative im Himalaja: Im Mai steigt der 13-Jährige Jordan Romero als jüngster Mensch auf den Mount Everest (8.850 m). Fast zeitgleich bricht der Nepalese Apa Sherpa seinen eigenen Weltrekord: Der 47-Jährige steht zum zwanzigsten Mal auf dem welthöchsten Berg. Eine Woche zuvor hatte die Koreanerin Oh Eun-Sun als erste Frau alle 14 Achttausender der Erde erklettert. Ganz im Schatten der Rekordjäger war eine sechsköpfige deutsche Expedition am Shisha Pangma (8.027 m) unterwegs: Ohne künstlichen Sauerstoff, ohne Träger, nur auf sich gestellt. All das beschreibt Folkert Lenz in dem halbstündigen Sport-Radiofeature.

Trans-Ticino: Singletrail-Schlaraffenland im Tessin
(Bayerischer Rundfunk, 13.06.2010)
Nur für wadenstarke Mountainbiker: Die Trans-Ticino führt quer durch den südlichsten Schweizer Kanton, das Tessin. Vom Fuße des Gotthard-Massivs bis zum Ende am Luganer See. Für die täglichen mehrstündigen Aufstiege wird der ambitionierte Bergradler mit atemberaubenden Blicken auf Gipfel und Seen belohnt. Außerdem verbindet die MTB-Route die schönsten Singletrails der Region zu einem knapp einwöchigen Fahrspaß.

Piz Palü - Vom Badezuber zum Balanceakt
(Deutschlandfunk, 12.07.2009)
Piz Palü: Auf Alpinisten übt der dreigipflige Koloss oberhalb der mondänen Schweizer Touristenorte Sankt Moritz und Pontresina bis heute eine fast magische Anziehungskraft aus. Seine vergletscherte Krone blinkt hinüber bis zur Berninapassstraße, die das obere Engadin mit dem Puschlavtal und dem italienischen Veltlin verbindet.
Die Überschreitung aller Piz-Palü-Gipfel ist eine anspruchsvolle Hochtour auch für ausgewiesene Bergsteiger. Die Badehose sollte dabei im Rucksack sein...

Atemlos durch die Todeszone - der 8000er Manaslu
(Deutschlandradio Kultur, 03.08.2008)
Der Manaslu ist der achthöchste Berg der Welt. 8.163 Meter misst der Gipfel im nepalesischen Gurka-Himal-Gebiet. Doch bei alpinistischen Rekordsammlern ist er nicht besonders beliebt. Der Anstieg auf ihn ist schwierig und wegen Lawinen und zerrissenen Gletschern nicht ganz ungefährlich. Wer dort unterwegs ist, darf zudem nicht auf die Annehmlichkeiten hoffen, die kommerzielle Expeditionsveranstalter ihren Kunden mittlerweile an anderen hohen Bergen der Welt bieten. Eine Manaslu-Besteigung ist noch ein echtes Abenteuer.

Der letzte Eisstecher am Chimborazo
(Deutschlandradio Kultur, 16.02.2008)
Cuatro Esquinas - ein kleines Dorf an den Hängen des Chimborazo, am höchsten Berg von Ecuador. Jahrhunderte lang hatten die Bewohner dort ein gesichertes Einkommen: In einer Eismine hoch droben am Gletscher haben sie große Eisblöcke gebrochen und sie am nächsten Tag auf dem Markt verkauft – um Fisch zu kühlen, um Fruchtsäfte zu verfeinern. Doch das Handwerk stirbt aus: Des Gefrierschranks wegen. Nur ein Mann quält sich noch Woche für Woche bis an den Gletscherrand auf fast 5000 Meter Höhe: Balthasar Ushca. Er ist der Letzte seiner Zunft.
(Reportage ausgezeichnet von der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten mit dem Bronzenen Columbus-Radiopreis 2008)

Eiswüste in Patagonien - Skiexpedition zum Volcan Lautaro
(Deutschlandradio Kultur, 20.05.2007)
Echte „Terra incognita" gibt es auf unserem Globus nicht mehr. Die weißen Flecken auf der Landkarte sind spärlich geworden. Einer dieser letzten weißen Flecken ist das Südliche Patagonische Inlandeis: Die größte Gletscherfläche außerhalb der Polargebiete. Wer hier unterwegs ist, muss Pioniergeist mitbringen. Eine Expedition aus Bremen ist in das wenig erforschte Gebiet an der argetinisch-chilenischen Grenze aufgebrochen, um dort den Volcan Lautaro zu besteigen - als erste Deutsche.
(Beitrag ausgezeichnet mit dem Bronzenen Columbus/Radiopreis 2007 der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten)

Die Texte, Audios und sonstigen angebotenen Dateien auf dieser Webseite dienen vor allem als Referenz für meine Autorentätigkeit. Downloads und Nutzung sind nur für den privaten Gebrauch gestattet. Ich empfehle einen Besuch der aufgeführten Webseiten der Programmveranstalter, bei denen die Original-Radiobeiträge gesendet wurden.
Aktuelles

JETZT AM KIOSK


Die Kinder
der Haute Route
Juli 2017 - Auf Ski von Chamonix nach Zermatt: Das ist die Mutter jeder Haute Route. Doch auch im Sommer gibt es "Hohe Wege" quer durch die Alpen. Ich stelle fünf der schönsten vor: In den Berner Alpen, im Wallis, im Stubai und im Ötztal.
Messe-Trubel:
Innovationen
für das
Outdoor-Leben
Juni 2017 - 965 Aussteller aus 40 Ländern. Mein Konsum-Herz als Draußen-Leben-Nerd schlägt schneller, wenn die Outdoor-Messe in Friedrichshafen ihre Pforten öffnet. Ich war unterwegs in Sachen Nachhaltigkeit für das ALPIN-Magazin. Und als Reporter für den Bayerischen Rundfunk.
 

Eiskalt:
Schippern
mit Ski in
Spitzbergen
Mai 2017 - Der Winter ist vorbei? Von wegen! Landgang mit 2 Brettern stand auf dem Programm meines Sail+Ski-Trips mit dem Dreimaster "Rembrandt van Rijn". Eine Woche nochmal Powder schnuppern, während zuhause schon die Bäume ausschlagen? Als echter Ski-Bum habe ich das doch gern gemacht.
Unterwegs als Reporter mit Oceanwide Expeditions.
 
Urner Alpen
obenrum:
Einmal
quer durch!
April 2017 - Mit einem finalen Foto-Shooting bei der Abfahrt vom Grassen über den Firnalpeli-Gletscher ging mein 5-tägiger Reportage-Trip auf der Urner Haute-Route von Andermatt nach Engelberg zuende. Grandioses Alpin-Erlebnis mit Eis, Powder, Sulz und Fels!
Unterwegs als Reporter fürs DAV-Panorama mit bergundtal.ch .
 
AUDIOVISION ALPIN
VORTRÄGE 2018
15.01. Speyer, 16.01. Hanau, 17.01. Darmstadt, 18.01. Rüsselsheim, 19.01. Wiesbaden, 21.01. Hochtaunus, 22.01. Aschaffenburg, 23.01. Offenbach, 24.01. Kaiserslautern, 25.01. Ludwigshafen, 26.01. Neustadt, 27.01. Worms.
 
Mission 5895
completed!
31 x Gipfel-
Erfolg in Afrika
Oktober 2016 - Zu acht standen wir auf dem Kilimandscharo - dem Höchsten in Tansania. Ein abenteuerlicher Marsch durch die Klimazonen der Erde. Zuvor Erfolge am Little Meru (3801 m) und dem Meru-Hauptgipfel (4566 m).
Wo laufen
sie denn?
Juli 2016 - Schneller, härter, länger am Berg: Ist das der neue Trend? Ich habs ausprobiert beim Großglockner-Gletscherwelt-Trail (30 km/1000 Hm). Mountain-Running: Als Reporter lieber mittendrin als nur dabei. #GGUT
 
Im Nirgendwo
zwischen
Pazifik und
Altiplano

Januar 2016 - Schneebedeckte Vulkane, giftgrüne Bergseen und ockerfarbene Felsen. Die Atacama-Wüste in Chile lockte mich mit ihrem Farbenspiel. Aber nicht nur! Auch der Blick in den Krater des im März explodierten Vulkans Villarrica musste sein. Ein atemberaubendes Erlebnis, puh! Ein Ausflug zum Jahreswechsel mit Gasmaske.
 
Reif für die Halbinsel.
Kurs: Süd!

November 2015 - Warm war es bei meinem Trip nicht. Denn das Ziel hieß: Antarktis. Zum Bergsteigen, Schneeschuhlaufen, Seekayak-Paddeln mit Oceanwide Expeditions. Das schwimmende Basecamp namens „Plancius“ war an der Antarktischen Halbinsel unterwegs. Ein Traum-Trip, aber wahrlich kein Passiv-Urlaub.
 
Nordwestradio: Alpinismus und Expeditionen
Februar 2014 - Ob als Abenteurer, Bergsteiger oder Weltenbummler. Zu erzählen gibt es mehr als genug. Das Nordwestradio hat mir reichlich
Pleiten & Pech:
Transpatagonica
-Expedition
ist beendet
Januar 2014 - Trotz allen Daumendrückens: Pioniertaten haben wir keine vollbracht. Weder den Gipfel des San Valentin haben wir erreicht noch eine neue Traverse des Nördlichen Inland-Eises verwirklicht. Wochenlang hielt uns der Sturm in Schach. Auch die Raftboot-Fahrt zum Pazifik hinaus fiel den üblen Verhältnissen zum Opfer. Mit ungewöhnlich warmen Temperaturen hat der Südsommer in Patagonien unsere geplante Überquerung der Gletscher vereitelt.
Alles klar: "Huber-Bua" Thomas im Interview mit mir
Thomas Huber, der Berchtesgadener Extremkletterer, ist mit seiner Multivisionsschau "Im Vakuum der Zeit" durch den Norden getourt. Vorher hat sich der Profi-Alpinist meinen Fragen gestellt. Das vollständige Interview bei klettern.de
8000er-Traum geplatzt
Mai 2010 - Viel fehlte nicht mehr bis zum Gipfel des Shisha Pangma (8.027 m). Aber die nicht enden wollenden Höhen-
stürme des Himalaja haben unser Team am Ende talwärts gepustet. Wie das Expeditionsabenteuer in dünner Luft ausgegangen ist, ist in meinem